Building Information Modeling – für viele ist das noch Theorie und vor allem eine große Herausforderung. Es stellt sich die Frage: Wie lässt sich BIM in der konkreten Praxis für die Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden realisieren? Auf dem Praxistag BIM geben Experten Antworten!

Mit dem im Jahr 2015 veröffentlichten „Stufenplan Digitales Planen und Bauen“ fordert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Einführung von IT-gestützten Prozessen und Technologien zur Planung, für den Bau und das Betreiben von Bauwerken. Das Ziel: Nach der Einführungsphase soll BIM-Niveau 1 im Jahr 2020 bei allen neu zu planenden Projekten angewendet werden.

BIM wird Realität. Deshalb gibt der Praxistag BIM aktuelle und differenzierte Einblicke in viele unterschiedliche Aspekte rund um das Thema „Building Information Modeling“. Anhand von Best-Practice-Beispielen werden verschiedene Perspektiven beleuchtet: Was bedeutet BIM für Architekten, Ingenieure, Auftraggeber, Kommunen, Gebäudetechnik und Versicherungen?

Ihr Nutzen

Freuen Sie sich auf einen spannenden Austausch, neue Impulse und Antworten auf Ihre Fragen zum Thema BIM! Sie profitieren von den konkreten Erfahrungen der Referenten und gewinnen anhand unterschiedlicher Anwendungsfälle einen Einblick, wie sich digitales Planen und Bauen in der täglichen Praxis umsetzen lässt. Nutzen Sie den Tag für Networking und erfahren Sie alles Wichtige für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Themas BIM in Ihrem Unternehmen.

Im Preis enthalten
Tagungsunterlagen, Mittagessen und Tagungsgetränken

Alle Informationen sowie die AGENDA zum Tag finden Sie » hier.

Vorträge

Jörg Ziolkowski | ASTOC Architects and Planners GmbH
BIM aus Architektensicht: Viele Herausforderungen – große Chancen!

  • Beispielhaft: Implementierung und Prozessgestaltung im Architekturbüro ASTOC
  • Die wichtigen Fragen: Welche Vorteile bietet BIM? Welche Risiken? Welche zusätzlichen Ressourcen sind erforderlich? Wie sieht die langfristige Strategie aus?
  • Was heißt BIM für uns? Die Definition eines eigenen Selbstverständnisses über Ansprüche und Zielsetzungen
  • BIM für kleinere Architekturbüros: Erfahrungen und Empfehlungen zur Positionierung
  • BIM als Prozess: Woher kommt das erforderliche Know-how?
  • Aus Erfahrungen lernen: Konkrete Praxisbeispiele von BIM-Anwendungen
  • Noch eine Perspektive: Die Entwicklung von BIM aus der Sicht von buildingSMART

Steffen Lehmann + Jochen Scholl | UNITA Gruppe
BIM aus dem Blickwinkel von Versicherungen: Grauzonen, Vertragsgestaltung, Datensicherheit

  • Erweitertes Leistungsspektrum bei BIM-Projekten: Neue Anforderungen für die Risiko-Absicherung von Architekten und Ingenieuren
  • Berufshaftpflichtversicherung: Grauzonen durch die unscharfe Grenze zur Koordination“, Erweiterungen für das BIM-Management
  • Fallstricke bei der Vertragsgestaltung: Worauf bei der Übernahme von BIM-Leistungen zu achten ist
  • Projektspezifischer Versicherungsschutz: Ist die Projektversicherung die Patentlösung für alle? Neue Konzepte: Risiko-Absicherung über die gesamtschuldnerische Haftung aller beteiligten Unternehmen
  • Absicherung von Gefahren durch Cyberangriffe, Datenverlust und Datenschutzrechtsverletzungen
  • Erfahrungen aus der Praxis

Axel Schneider | G-TEC Ingenieure GmbH
BIM aus Unternehmensperspektive: Visionen, Strategien, Konzepte

  • Mit BIM in die Zukunft: Anpassung und Validierung der Unternehmensstruktur, die neue BIM-Planungskultur und Konsequenzen für die Personalentwicklung, z. B. Kompetenzaufbau, Wissensvermittlung, Schulung
  • Mit BIM rechnen: Abrechnung von BIM-Leistungen, erforderliche Investitionen, Auswirkungen und Anpassungen für das Controlling
  • BIM im Wettbewerb: Vermarktung und Unternehmenskommunikation, Honorierung, Kooperationsmodelle, Geschäftsmodelle
  • BIM als Prozess: Von der Einführung bis zur Abstimmung von erforderlichen Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Kompetenzen etc.

Nicolai Eich | G-TEC Ingenieure GmbH
BIM aus dem Blickwinkel der TGA: Vom Einführungsprozess zur täglichen Praxis

  • BIM bei G-TEC: Der Einführungsprozess Schritt für Schritt, die Erarbeitung der Entscheidungsvorlagen und die Einbeziehung der Mitarbeiter
  • BIM heißt umdenken: Zukünftig wird nicht mehr gezeichnet, sondern modelliert
  • BIM ganz konkret: Anwendungsbeispiele und Bewertung der Relevanz, u. a. für die Durchbruchsplanung, Vergabegespräche oder die gewerkeübergreifende Abstimmung
  • Exkurs: Open BIM vs. Closed BIM im Hinblick auf Anwendung und Verbreitung

Robert Wocjiechowski | vrame consult gmbh
BIM aus Bauherrensicht: Praxiserfahrungen von der Vertragsgestaltung bis zum Projektabschluss

  • BIM im Projekt – Auftraggeber-Informations-Anforderungen und BIM-Abwicklungsplan: Projektspezifische Anforderungen zur vertraglichen Fixierung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer auf Grundlage der Zielvorstellung des Auftraggebers
  • BIM-Rollen und Verantwortlichkeiten: Welche neuen Rollen und Aufgaben ergeben sich durch BIM?
  • BIM-Projektablauf am konkreten Beispiel: Von der Initiierung über die Zusammenarbeit in verschiedenen Leistungsphasen bis zum Projektabschluss
  • BIM-Anwendungsfälle im Detail: Die technische Umsetzung anhand von Softwareanwendungen und Plattformen mit Fokus auf die modellbasierte Kommunikation, die Koordination und die Kollaboration